Bürgerbüro: Beratung zu häuslicher Pflege

In meiner Bürgersprechstunde bat mich eine Mariendorferin um eine Beratung zu häuslicher Pflege. Die Frau kümmert sich aus Hilfsbereitschaft seit Längerem um ihre ehemalige Nachbarin, die inzwischen pflegebedürftig ist, allerdings noch in ihrer eigenen Wohnung lebt. Zwar ist ein Pflegedienst aus Tempelhof unterstützend tätig. Um viele Angelegenheiten, wie die finanziellen Verpflichtungen der Pflegebedürftigen, kümmert sich aber nach wie vor die ehemalige Nachbarin. Diese enorme Verantwortung kann die Frau auf Dauer nicht alleine tragen. Eine Ausweitung der "professionellen" Pflege ist aber zugleich kompliziert, weil eine höhere Pflegestufe bei der letzten Prüfung abgelehnt wurde. Was tun?