BSV "Friesen 1895" e.V. begrüßt Badneubau in Mariendorf

Veröffentlicht am Dienstag, 17. Februar 2015, 11:09 Uhr

Der BSV "Friesen 1895" e.V., einer der größten Berliner Schwimmvereine, begrüßt den Neubau eines Multifunktionsbads in Mariendorf und beteiligt sich mit Vorschlägen zur raschen Umsetzung an der Diskussion:

Pressemitteilung des BSV "Friesen 1895" e.V. vom 17.02.2015

Bäderkonzept 2025
Haushaltsgesetzlich absichern und rasch umsetzen!

Mit dem vom Senat beschlossenen Konzept sollen

  • alle Bäderstandorte erhalten bleiben,
  • eine ortsnahe Bäderversorgung für Bevölkerung, Schulen und Vereine sichergestellt werden,
  • die Bedingungen für den obligatorischen Schulschwimmunterricht und den Übungs-, Lehr- und Wettkampfbetrieb der Berliner Schwimmvereine nachhaltig verbessert werden,
  • zwei neue Multifunktionsbäder in Mariendorf und Pankow gebaut werden.

Der Vorstand des BSV "Friesen 1895" e.V. begrüßt die Entscheidung für einen Badneubau in Mariendorf. "Denn“„ - so der Vorsitzende Ronald Meißner - "das Kombibad Mariendorf am Ankogelweg diente während des Bädersanierungsprogramms von 2006 bis 2014 den Nutzern der in Steglitz und Neukölln sanierten Bäder als Ausweichstandort und hat nun selbst einen Sanierungsbedarf in Höhe von 15 Mio. €. Das sind knapp 1/6 des gesamten Instandhaltungsstaus von 93 Mio. € für alle Berliner Bäder.“ Der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Peters blickt nun gespannt auf das Abgeordnetenhaus: "Für eine rasche Umsetzung der Neubaupläne ist nun die Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel entscheidend." Die Zeit drängt, da laut Konzept im Kombibad Mariendorf kaum Mittel des Bädersanierungsprogramms eingesetzt wurden. Ronald Meißner findet: „Während der geplanten zweijährigen Bauzeit sollte zuerst der Neubau auf dem großen Gelände des Kombibades fertiggestellt werden und anschließend das heutige Bad abgerissen werden." Nur so bleiben allen Nutzern untragbare Zustände, wie während der achtjährigen Sanierung der Schwimmhalle Finckensteinallee, erspart . Auch können nur so die Bemühungen von Schulen und Schwimmvereinen weiterhin nachhaltig wirken, um die Nichtschwimmerquote in Tempelhof auch zukünftig gering zu halten.

"Ein Neubau muss sich daran messen lassen, dass er die baulichen Anforderungen der Wettkampfbestimmungen des Deutschen Schwimmverbandes erfüllt. Zudem lässt sich in einem Badneubau die Inklusion im Schwimmsport besser verwirklichen als bisher.", ergänzt Jürgen Peters.