Die Mietpreisbremse wirkt

Veröffentlicht am Donnerstag, 27. August 2015, 13:08 Uhr

Auf Drängen der SPD hatte das Land Berlin als erstes aller Bundesländer die Mietpreisbremse zum 1. Juni 2015, dem frühestmöglichen Termin, umgesetzt. Nun, gut zwei Monate später zeigt sich: Die Mietpreisbremse wirkt.

Bereits Anfang Juli meldete das Online-Portal Immobilienscout24, dass im Juni 2015, dem ersten Monat mit Geltung der Mietpreisbremse, die mittlere Kaltmiete um 3,1 Prozent sank. In anderen Städten ohne Mietpreisbremse konnte dieser Rückgang nicht beobachtet werden. Selbst der Berliner Mieterverein zeigte sich verblüfft ob der kräftigen und schnellen Wirkung der Mietpreisbremse.

Neuere Zahlen für den Monat Juli belegen nun diesen positiven Trend. Auch im zweiten Monat der Mietpreisbremse sind die durchschnittlichen Mieten gesunken. Die Preisbremse, nach der Vermieter beim Abschluss neuer Verträge die ortsübliche Miete nur um maximal zehn Prozent überschreiten dürfen, hat dazu geführt, dass Vermieter vorsichtiger geworden sind und sich stärker am Mietspiegel orientieren.

Während von Januar bis Mai 2015 - noch ohne Mietpreisbremse - die durchschnittlichen Angebotsmieten von 8,50 Euro pro Quadratmeter (kalt) auf 8,80 Euro gestiegen waren, sind sie mit Einführung der Mietpreisbremse im Juni und Juli um 34 Cent gesunken und liegen damit sogar unter dem Durchschnitt von Jahresbeginn. (Zahlen siehe u.a.: http://www.berliner-zeitung.de/wohnen/neuregelung-laesst-angebotsmieten-stagnieren-mietpreisbremse-wirkt-in-berlin,22227162,31599200.html)

Es zeigt sich: Die Mietpreisbremse ist ein wichtiger Beitrag, in Berlin bezahlbares Wohnen zu erhalten. Es war richtig und wichtig, dass der Senat und Stadtentwicklungssenator Geisel sie zum frühest möglichen Zeitpunkt eingeführt haben.

Weitere Informationen zur Mietpreisbremse in Berlin finden Sie auch unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mieterfibel/de/m_miete1.shtml