Frage und Antwort

In dieser Rubrik geht es um Ihre Fragen und Anregungen, die mich über diese Website, im persönlichen Gespräch oder in meinem Bürgerbüro in Mariendorf erreichen.

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Für Ihre Fragen habe ich persönlich, per E-Mail und telefonisch ein offenes Ohr.

Sie können Ihre Frage aber auch gern in dieser Rubrik stellen. Fragen und Anmerkungen von Bürgerinnen und Bürgern, die auch für andere interessant sein könnten, veröffentlichen wir mit Ihrem Einverständnis hier. Wenn Sie Interesse an einem Austausch haben, stellen Sie Ihre Frage bitte in das dafür vorgesehene Formular ein.


Anfrage von Dienstag, 16. Juni 2015

Viele Anfragen an mich weisen auf die komplizierte Verkehrssituation für RadfahrerInnen entlang des Tempelhofer Damms und der Rathausstraße hin.
Die BürgerInnen fragen mich welche Maßnahmen die Politik diesbezüglich unternimmt.

Beantwortet am Dienstag, 16. Juni 2015

Die Situation für den Radverkehr entlang der Tempelhofer und Mariendorfer Nord-Süd-Routen ist derzeit noch unbefriedigend. Neben der ohnehin starken Auslastung von Tempelhofer und Mariendorfer Damm sowie Rathaus-/Manteuffelstraße kommt als zusätzlicher Risikofaktor für RadfahrerInnen der Schwerlastverkehr hinzu.


Anfrage von Dienstag, 21. Oktober 2014

In meiner Bürgersprechstunde bat mich eine Mariendorferin um eine Beratung zu häuslicher Pflege. Die Frau kümmert sich aus Hilfsbereitschaft seit Längerem um ihre ehemalige Nachbarin, die inzwischen pflegebedürftig ist, allerdings noch in ihrer eigenen Wohnung lebt. Zwar ist ein Pflegedienst aus Tempelhof unterstützend tätig. Um viele Angelegenheiten, wie die finanziellen Verpflichtungen der Pflegebedürftigen, kümmert sich aber nach wie vor die ehemalige Nachbarin. Diese enorme Verantwortung kann die Frau auf Dauer nicht alleine tragen.

Beantwortet am Dienstag, 21. Oktober 2014

Die Fragen von Pflegebedürftigen und von den Menschen, die sie pflegen oder die sich um sie kümmern, sind häufig sehr komplex. Eine Lösung hängt von den konkreten Fakten der individuellen Situation ab. In diesem Fall war klar, dass die ehemalige Nachbarin von ihrer großen Verantwortung entlastet werden muss. Da ich die konkreten Fragen, wie etwa die Einstufung der Pflegebedürftigkeit nicht abschließend beurteilen kann, brauchte es eine umfassende Beratung.

Dazu gibt es - dies ist für alle Fragen rund um die Pflege ein wichtiger Hinweis - die Pflegestützpunkte.
Sie dienen in allen Bezirken als Anlaufstelle für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Neben der telefonischen Beratung können Sie auch vor Ort im Pflegestützpunkt Hilfe bekommen oder sogar Hausbesuche vereinbaren.


Anfrage von Sonntag, 28. Oktober 2012

Als langjährige Bewohnerin im Bezirk Mariendorf (nahe Westphalweg) ist mir aufgefallen, dass im genannten Bezirk immer mehr Spielcasinos und “Cafes” aufgemacht wurden. Wenn man nur den “kleinen Bereich” Wesphalweg bis zur Ullsteinstr. sieht, wird einem Angst und Bange was aus unserem Bezirk geworden ist.

Beantwortet am Samstag, 3. November 2012

Genau wie Sie es beschreiben hat in den letzten Jahren die Zahl der Spielhallen in Mariendorf ebenso wie im gesamten Stadtgebiet explosionsartig zugenommen. Allein in 2010 ist sie berlinweit von 393 auf 523 Betriebe gestiegen. Von 2007 bis 2010 hat sich die Zahl der Geldgewinnspielgeräte fast verdoppelt.
Die Spielhallenbetreiber zahlen jede Miete, verdrängen den traditionellen Einzelhandel und mindern damit die Attraktivität der Einkaufsstraßen. Bis 2011 hatten die Bezirke jedoch nur sehr begrenzte Möglichkeiten, die Genehmigung einer neuen Spielhalle zu versagen, weil in Gebieten wie z.B. am Mariendorfer Damm Vergnügungsstätten bauplanungsrechtlich zulässig sind. Insofern war der Ausschluss von Spielhallen durch Bebauungsplan nur im Einzelfall erfolgreich möglich.

Diese Tendenz zur Verwahrlosung unserer Kieze und Einkaufstraßen konnten wir nicht hinnehmen und haben deshalb gehandelt. Die SPD hat ein umfassendes Gesetzespaket durch das Berliner Abgeordnetenhaus gebracht:


Anfrage von Montag, 15. Oktober 2012

Es fehlt ein Wochenmarkt. Märkte sind nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern soziale Treffpunkte. Wie beurteilen Sie die Möglichkeit, einen wöchentlichen Straßenmarkt auf der Kaiserin- Augusta-Straße einzurichten?

Beantwortet am Montag, 22. Oktober 2012

Die Bezirksverordnetenversammlung hat im Zuge der letzten Haushaltsberatungen das Bezirksamt beauftragt, eine ausführliche Prüfung der Wochenmärkte vorzunehmen. Der Bericht wird in Kürze erwartet und dient als Grundlage für weitere Planungen.


Anfrage von Mittwoch, 15. August 2012

Der Eisenbahnspielplatz am Bosepark in unserem Wohnumfeld zeigt deutliche Spuren der Vernachlässigung. Kinderfreundliche Strukturen sind wichtig für die Attraktivität eines Bezirks. Was tun Sie für unsere Spielplätze?

Beantwortet am Montag, 20. August 2012

Die Instandhaltung und Sanierung der insgesamt 171 öffentlichen Spielplätze in Tempelhof-Schöneberg ist ein dauerhaftes Thema in der Bezirksverordnetenversammlung. Ich habe ihren Hinweis deshalb an die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) weiter gegeben.


Anfrage von Samstag, 21. Juli 2012

Es verstärkt sich der Trend zur Schließung von Läden im Einzelhandel. Welche Gründe sind verantwortlich? Welche Prognose hat die Politik?

Beantwortet am Donnerstag, 26. Juli 2012

Die Entwicklung der Einzelhandelsstruktur ist auch in Tempelhof, insbesondere am Tempelhofer und Mariendorfer Damm, problematisch. Ich bemühe mich deshalb seit Jahren um eine Stabilisierung und will Ihnen kurz drei Handlungsfelder skizzieren.


Anfrage von Mittwoch, 11. Juli 2012

Auf Beschluss des Senats sollen in ganz Berlin die Gaslaternen abgeschafft werden, eine Maßnahme, die erheblich in die Gestaltung eines Wohnquartiers eingreift. Die Entscheidungsgründe sind für mich nicht nachvollziehbar.

Beantwortet am Freitag, 13. Juli 2012

In der Tat werden in Berlin bis 2016 einige der Gaslaternen durch Elektroleuchten ausgetauscht, allerdings nur ein geringer Anteil: Lediglich 8.000 der insgesamt fast 44.000 Gasleuchten werden ersetzt.